Schulsanitäter erreichen 2. Platz im Oberpfalzvergleich

 

Das Absetzen eines Notrufs, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die Versorgung einer Schülerin nach einem Treppensturz oder einem Fahrradunfall und vieles mehr waren zum Glück nur Fallbeispiele, die für den Oberpfalz-Wettbewerb der Schulsanitäter äußerst realistisch dargestellt wurden. Insgesamt zehn Stationen, an denen nicht nur praktisches Handeln, sondern auch theoretisches Wissen abgefragt wurde, warteten am 12.02.2020 an der Nachbar-Realschule in Neutraubling auf unsere drei Schulsanitäter und eine Schulsanitäterin, die unsere Schule beim Leistungsvergleich vertraten.

Höchst motiviert lösten sie eine Aufgabe aus dem Bereich der Ersten Hilfe nach der anderen. Durch das Feedback, das die fachkundige Jury sofort nach jedem Fallbeispiel an das Team weitergab, diente der Wettbewerb nicht nur dem Abprüfen des Könnens, sondern hatte auch Fortbildungscharakter. So hatten unsere Schulsanis, die im Jugendrotkreuz organisiert sind, die Chance, weiter dazuzulernen und ihr Wissen zu vertiefen. Aus einer Gruppe von zehn Schulsanitätsdiensten erreichte unsere Schule einen phänomenalen zweiten Platz und darf demnach in die nächste Runde einziehen. Das bedeutet, dass sich unsere Schulsanis im bayernweiten Vergleich mit den Erst- und Zweitplatzierten der anderen Regierungsbezirke messen dürfen.

Fortsetzung folgt…

 

 

Links: RSD Andreas Gruber (Schulleiter RS Neutraubling)

Rechts: StRin Michaela Renner (Organisatorin - Leitung Schulsanitätsdienst RS Neutraubling)

 

 

Tatjana Erb

 

 

 

Am Donnerstag, den 20.02.2020 besuchte ein Mitgründer von Hans Brainfood die Klasse 7 b des Wirtschaftszweiges.

Die Schülerinnen und Schüler erwarben vorab theoretisches Wissen zum Thema Unternehmensgründung und den damit verbundenen Businessplan. Auch wurden die verschiedenen Werkstoffe behandelt. Um einen Realitätsbezug herzustellen, eignet sich ein erst kürzlich gegründetes Unternehmen am besten. Da es sich bei Hans Brainfood zudem um ein regionales Startup handelt, fiel die Entscheidung schnell.

Es war allerdings gar nicht so einfach einen Termin für dieses Expertengespräch zu finden. Für Startups sind Messen und verschiedene Kongresse extrem wichtig, umso mehr freute es uns, als doch noch ein geeigneter Tag für den Schulbesuch eines Mitgründers von Hans Brainfood gefunden werden konnte.

Mit der Klasse wurde in der Vorstunde bereits die Internetseite des Startups besprochen. Hans Brainfood stellt Energieriegel aus Hanfsamen her. So war es kaum verwunderlich, dass den Schülerinnen und Schülern folgende Frage unter den Nägeln brannte:

Werden wir heute high?

Gleich nach der Begrüßung des Mitgründers Herrn Graf musste diese Frage geklärt werden.

Mit einem Lächeln im Gesicht klärte er die Schülerinnen und Schüler auf: Im verwendeten, speziell gezüchteten Nutzhanf sind keine Cannabinoide, also THC, enthalten, weshalb anhand der Riegel niemand high werden wird.

In einem interaktiven Gespräch wurden die verschiedenen Businessplanpunkte von Hans Brainfood genauer betrachtet.

Die Geschäftsidee war und ist immer noch einen Energieriegel herzustellen, der gut fürs Gehirn ist, denn 20 % der Körperenergie würde für das Gehirn verwendet. Dieser Riegel soll keine Nebenstoffe enthalten, trotzdem gut schmecken und gut für die Ernährung sein. Aus diesem Grund fiel 2016 die Wahl auf Hanfsamen, diese enthalten 20-25 % Proteine. Der Hanfriegel Original enthält nur Hanfsamen und Honig als Zutaten und sonst nichts. Bei den Rohstoffen (Zutaten) wird zudem auf Regionalität geachtet.

Die beiden Gründer lernten sich 2016 auf einem Startup-Workshop für Unternehmensgründer kennen. Einer der beiden studierte BWL und der andere im Bereich Land- und Ernährungswirtschaft. Sie ergänzten ihr Team relativ schnell um eine weitere Person, die sich um designtechnische Dinge kümmert.

Beim Unternehmensnamen sollte etwas Bodenständiges her, das etwas mit Hanf zu tun hat. Im Namen sollte das Wort Hanf aber nicht direkt vorkommen, um potentielle Kunden nicht gleich abzuschrecken. Sie entschieden sich für Hans, einem bayerischen Namen, der sich zudem aus Hanf und Samen zusammensetzt.

Als Unternehmensgründer darf man sich nicht nur auf die Chancen seiner Geschäftsidee stürzen, sondern auch die Risiken sind zu bedenken. Es ist nie sichergestellt ob das Produkt auch bei den Käufern so gut ankommt, wie geplant ist.

Die Schülerinnen und Schüler waren besonders an der Finanzierung von Hans Brainfood interessiert. Herr Graf hatte Teile des Finanzplans aus dem Businessplan dabei. So konnten die Jugendlichen feststellen, dass so eine Unternehmensgründung nicht ohne ist und am Anfang Schulden gemacht werden. Diese Schulden hat Hans Brainfood mit einem Bankkredit gestemmt. Dieser Kredit wurde ihnen aber nur gewährt, weil sie einen gut aufgestellten und aktuellen Businessplan vorweisen konnten.

 

Leider konnten in den zwei Schulstunden nicht alle Fragen der Schülerinnen und Schüler geklärt werden, die Zeit war einfach zu knapp.

Trotzdem haben sie viele wertvolle Informationen aus diesem Expertengespräch mitgenommen und nicht nur einen Energieriegel von Hans Brainfood. 

 

 

 

 

 

 

 

Birgit Bräu

 

 

 

RSO erhält Insiderinfos zu Skikollektion 2021

 

Erst Ende Januar 2020 fand in München die ISPO (=Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) statt. Dort stellte der Skihersteller Völkl seine neue Kollektion für die nächste Wintersaison (2020/21) vor. Bis zu diesem Termin war die Produktion streng geheim.

Die Klasse 7 b erhielt noch vor einigen Presseleuten die Möglichkeit, sich die Herstellung eben dieser neuesten Skier anzusehen.

Der Hauptsitz der Firma Völkl befindet sich in Straubing. Völkl ist einer der größten und letzten Skihersteller in Deutschland. Seit 1923 vereint das Traditionsunternehmen die Leidenschaft für den Skisport und die Herstellung hochwertigster Produkte. Dies gelingt durch eine ausgeglichene Mischung von High-Tech-Innovationskraft und traditionellem Handwerk.

Im Drei-Schicht-Betrieb werden Skier produziert, wobei die Herstellung eines Skis ca. 150 - 180 Minuten reine Arbeitszeit benötigt.

Ausgestattet mit Kopfhörern, um den Ausführungen der Guides besser folgen zu können, durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 b und die begleitenden BWR-Lehrkräfte die einzelnen Produktionsschritte verfolgen. Los ging es, wie soll es anders sein, im Wareneingangslager. Über das Vorbereiten der benötigten Werksstoffe ging es zum Bedrucken der Designfolien. Bei der Produktion der einzelnen Skier wird auf höchste Präzision und Perfektion geachtet. So sind maximal fünf hundertstel Millimeter Abweichung erlaubt. Das ist dünner als ein Kopfhaar, weshalb beim Zusammenbau der einzelnen Bestandteile Schutzkleidung getragen werden muss und nach jedem einzelnen Arbeitsschritt eine Qualitätskontrolle durchgeführt wird. Die Erkundung endete im kleinen Völkl-Ski-Museum, in dem verschiedene Skimodelle ab dem Jahr 1923 ausgestellt sind.

Durch die Erkundung wurden somit die im LehrplanPLUS verankerten Werkstoffarten und der Aufbau eines Fertigungsunternehmens realitätsnah wiederholt.

Nach der rund 90-minütigen Werksführung standen die beiden Guides den Schülerinnen und Schülern noch für Fragen zur Verfügung. Als Fragen zur Energiebilanz der Firma Völkl auftauchten, wurde zur Beantwortung noch ein weiterer mit dieser Materie vertrauter Mitarbeiter dazu gerufen. Bis auf die in dieser Branche üblichen Firmengeheimnisse hat die Klasse somit alles erfahren, was sie wissen wollte.

Die Firma Völkl ermöglichte es, anschaulich und in interessanter Darstellungsweise theoretisches Wissen mit der Praxis zu verbinden. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen verantwortlichen Personen bedanken.

 

 

Birgit Bräu

 

Projekt Hochbeet

Ansprechpartner: Kathrin Geigenberger (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Termine im Schuljahr 2019/20  (Mittwoch, 13:30 – 14:30 Uhr):

18.09.2019:      Thema: „Rund um die Kartoffel“
                               Kartoffeln und Mais ernten, Tomaten ernten und verkosten,

25.09.2019:      Thema: „Nachtschattengewächse – Was ist das?“
                               Kartoffeln und Mais verkosten

09.10.2019:      Saatbänder und Pflanzschilder fürs neue Schuljahr erstellen

16.10.2019:       Beete auf den Winter vorbereiten, Werkzeuge reinigen

 

Ab März/April 2020 startet die neue Gartensaison! Es werden neue Gärtnerinnen und Gärtner aus den Klassen 6 – 7 gesucht. Bewerbung bei Frau Geigenberger!

 

Aktuelles

Bildergalerie

  • Letztes Schuljahr
  • September 2019
  • Oktober 2019

Rezepte

  • Kräuterbutter
  • Pellkartoffeln
  • Mais

Wissenwertes

  • Rund um die Kartoffel
  • Was sind Nachtschattengewächse?

Elina Bell aus der Klasse 6 b gewinnt den Vorlesewettbewerb 2019!

Auch in diesem Jahr freuten sich wieder mehr als 150 Kinder auf die Klassensieger aus den drei sechsten Klassen.
Sie warteten gespannt in der weihnachtlich geschmückten Aula, um mit Stimmzetteln in den Händen die „Lesekönige“ aus den sechsten Klassen zu begrüßen.

Der alljährlich bundesweit ausgeschriebene Vorlesewettbewerb der „Stiftung Lesen“ und des „Börsenvereins des Deutschen Buchhandels“ ist an unserer Schule seit vielen Jahren ein schönes Ereignis in der Vorweihnachtszeit.

Eine erwartungsvolle Jury, bestehend aus den Schülern der fünften und sechsten Klassen und einem Gremium aus Elternvertretung und Lehrern, fand sich in der Aula ein, um die Lesekönigin oder den Lesekönig an der Realschule zu finden. Einige Tage zuvor waren in den sechsten Klassen bereits die Klassensieger im Deutschunterricht ermittelt worden, sodass sich nun die besten Leser im Wettstreit gegenüberstanden. Die drei Parallelklassen wurden durch je zwei Schüler vertreten, die sich mutig und bestens vorbereitet dem Wettbewerb stellten: Luisa-Marie Oliva-Senft und Korbinian Wild (6 a), Selma Talbi und Elina Bell (6 b) sowie Felix Preißer und Joshua Weber (6 c).  

 

 

Jeder Leser sollte zunächst einen Ausschnitt aus einem von ihm frei gewählten Buch vorlesen. Die Schüler suchten sich hierfür Bücher aus wie „Wie man seine voll peinlichen Eltern erträgt“, „Baum der Wünsche“, „Leberkäs-Junkie“, „Lotta-Leben“ oder „Die drei??? Im Netz des Drachen“. In der zweiten Runde wurden die Bedingungen schwieriger. Aufgabe war es, aus dem den Schülern nicht bekannten Buch „Mein Bruder ist ein Superheld“ (von David Salomons) vorzulesen. Schließlich stand fest, dass es allen voran Elina Bell gelungen war, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen, was ihr schließlich den ersten Platz einbrachte. Sie verwies damit Korbinian Wild aus der Klasse 6 b auf den zweiten Platz.
Am Ende konnten sich die Teilnehmer über Urkunden und Preise aus den Händen von Frau Liepelt vom Elternbeirat freuen.

Herzlichen Glückwunsch an Elina und ein großes Dankeschön an alle Leser!

Alexandra Hammerl

 

 

Foto: H. T., Elina Bell, Korbinian Wild, Luisa-Marie Oliva-Senft, Joshua Weber und Felix Preißer