Im Rahmen des 2. Kompetenztrainings für die 9. Klassen organisierte Frau Schneidt-Schindler mit Frau Poschner vom Schulkooperationspartner Netto. Den Schülerinnen und Schülern wurde die Gelegenheit gegeben, wichtige Bestandteile des Bewerbungsverfahrens praktisch zu üben und Feedback vom Profi zu erhalten.

Die Klasse 9b der Wahlpflichtfächergruppe II durfte das auf den ersten Blick unscheinbare Unternehmen „Brillux“ genauer kennenlernen. Der Niederlassungsleiter Herr Babl und der stellvertretende Gebietsverkaufsleiter Herr Fenske nahmen sich 90 Minuten Zeit, sowohl das Unternehmen als auch die einhergehenden Ausbildungsberufe vorzustellen. Zwar kannten viele Schülerinnen und Schüler die Verkaufsräume des Unternehmens vom „Vorbeifahren“, aber keiner wusste, dass es sich bei Brillux um ein international tätiges Familienunternehmen mit über 180 Niederlassungen in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Österreich, Polen und der Schweiz handelt.

Was möchte ich später einmal werden? – Das ist für die meisten Jugendlichen vermutlich eine der am schwierigsten zu beantwortenden Fragen im Laufe ihres Schullebens. Um die Heranwachsenden jedoch bestmöglich bei ihrer Berufswahl zu unterstützen, wird versucht, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unterrichts, vielfältige Möglichkeiten zur Berufsorientierung anzubieten.

Eine besondere Art der außerunterrichtlichen Berufsinformation wurde den Acht- und Neuntklässlern in diesem Schuljahr durch den M+E-InfoTruck geboten, welcher in der zweiten Februarwoche an der RSO zu Besuch war. Dieser Truck informiert in ganz Deutschland die Schülerinnen und Schüler auf insgesamt zwei Etagen über die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie.

 

Da das Konzert der Realschule Obertraubling Corona bedingt leider ausfallen musste, ließen sich die Schüler und Lehrer dieses Jahr etwas Besonderes einfallen. Die Schulbands unter der Leitung von Christine Ternai, Stefanie Braun und Christine Reisinger stellten kurzerhand ihre Proben um und gestalteten mit Schülern und Lehrern der Schule eine digitale Version des Weihnachtskonzertes. Die Einzelbeiträge wurden separat aufgenommen und zu einem wunderschönen „Adventsknistern #digital“ zusammengefügt, von dem Schulleiterin Monika Müller-Sperl sehr begeistert war. Die ganze Schulfamilie wurde eingeladen, den stimmungsvollen Beitrag Zuhause zu genießen. Es war auch ein Glühweinrezept beigelegt, so dass die Atmosphäre perfekt wurde. Unter dem Motto „Musik von Kindern für Kinder“ sammelten sie für das Kinderhilfswerk Unicef, dem die Spende von 200 Euro diese Woche übergeben werden konnte. Nochmals vielen herzlichen Dank an alle.

 

Ehemaliger Schüler der Realschule Obertraubling als ehrenamtlicher Helfer im Ankerzentrum

 

Im November 2020 haben zum zweiten Mal die SMV, das Projektteam „Mit und für geflüchtete Menschen“ und die Gruppe „Schule ohne Rassismus - Schule für Courage zu einer Spende für die geflüchteten Menschen, die sich im Erstaufnahmelager („ANKER-Zentrum“) in Regensburg aufhalten, aufgerufen.

Der Erfolg war in diesem Jahr besonders überwältigend. Viele Schülerinnen und Schüler und zahlreiche Eltern zeigten viel Herz und es kam ein großer Berg an Paketen, Schultaschen und Kinderwägen zusammen, der am 10.12. übergeben werden konnte.

  

Der Erfolg war in diesem Jahr besonders überwältigend. Viele Schülerinnen und Schüler und zahlreiche Eltern zeigten viel Herz und es kam ein großer Berg an Paketen, Schultaschen und Kinderwägen zusammen, der am 10.12. übergeben werden konnte.

Im Ankerzentrum konnten wir zu unserer Freude einen ehemaligen Schüler von uns begrüßen. Er arbeitet dort seit fünf Jahren, neben seinem Studium für Sozialpädagogik, mit den Kindern und hilft überall, wo es nötig ist. Das ist das beste, was man sich als Schulleiterin wünschen kann. Junge Menschen zu motivieren, dass sie dort helfen, wo die Not groß ist. Voller Stolz präsentierten die kleinen Flüchtlingskinder ihre ersten eigenen Schultaschen und Stifte, die sie bekommen, wenn sie angekommen sind. Sogar in der Freizeit tragen sie diese und warten auf ihren Lehrer, unseren ehemaligen Schüler, und die Betreuerinnen, die von der Regierung und der Caritas eingestellt sind.

Gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten wollen wir dazu beitragen, dass diese Kinder und Erwachsenen nicht vergessen werden, dass sie ein Recht auf menschliche und faire Behandlung haben.

 

Text und Bild: M. Müller-Sperl, Realschuldirektorin