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RSO erhält Insiderinfos zu Skikollektion 2021

 

Erst Ende Januar 2020 fand in München die ISPO (=Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode) statt. Dort stellte der Skihersteller Völkl seine neue Kollektion für die nächste Wintersaison (2020/21) vor. Bis zu diesem Termin war die Produktion streng geheim.

Die Klasse 7 b erhielt noch vor einigen Presseleuten die Möglichkeit, sich die Herstellung eben dieser neuesten Skier anzusehen.

Der Hauptsitz der Firma Völkl befindet sich in Straubing. Völkl ist einer der größten und letzten Skihersteller in Deutschland. Seit 1923 vereint das Traditionsunternehmen die Leidenschaft für den Skisport und die Herstellung hochwertigster Produkte. Dies gelingt durch eine ausgeglichene Mischung von High-Tech-Innovationskraft und traditionellem Handwerk.

Im Drei-Schicht-Betrieb werden Skier produziert, wobei die Herstellung eines Skis ca. 150 - 180 Minuten reine Arbeitszeit benötigt.

Ausgestattet mit Kopfhörern, um den Ausführungen der Guides besser folgen zu können, durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 b und die begleitenden BWR-Lehrkräfte die einzelnen Produktionsschritte verfolgen. Los ging es, wie soll es anders sein, im Wareneingangslager. Über das Vorbereiten der benötigten Werksstoffe ging es zum Bedrucken der Designfolien. Bei der Produktion der einzelnen Skier wird auf höchste Präzision und Perfektion geachtet. So sind maximal fünf hundertstel Millimeter Abweichung erlaubt. Das ist dünner als ein Kopfhaar, weshalb beim Zusammenbau der einzelnen Bestandteile Schutzkleidung getragen werden muss und nach jedem einzelnen Arbeitsschritt eine Qualitätskontrolle durchgeführt wird. Die Erkundung endete im kleinen Völkl-Ski-Museum, in dem verschiedene Skimodelle ab dem Jahr 1923 ausgestellt sind.

Durch die Erkundung wurden somit die im LehrplanPLUS verankerten Werkstoffarten und der Aufbau eines Fertigungsunternehmens realitätsnah wiederholt.

Nach der rund 90-minütigen Werksführung standen die beiden Guides den Schülerinnen und Schülern noch für Fragen zur Verfügung. Als Fragen zur Energiebilanz der Firma Völkl auftauchten, wurde zur Beantwortung noch ein weiterer mit dieser Materie vertrauter Mitarbeiter dazu gerufen. Bis auf die in dieser Branche üblichen Firmengeheimnisse hat die Klasse somit alles erfahren, was sie wissen wollte.

Die Firma Völkl ermöglichte es, anschaulich und in interessanter Darstellungsweise theoretisches Wissen mit der Praxis zu verbinden. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bei allen verantwortlichen Personen bedanken.

 

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Birgit Bräu

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