Großer JRK-Aktionstag an der RSO
Über 60 Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter sowie Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) aus dem gesamten Kreisverband kamen am 7. Februar an der Realschule Obertraubling zusammen, um gemeinsam zu trainieren, zu lernen und sich zu vernetzen.
Was tun, wenn jede Sekunde zählt? Wie reagiert man bei einem Massenanfall von Verletzten? Und wie leistet man Beistand bei psychischen Ausnahmesituationen? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einem breit gefächerten Workshop-Angebot auf den Grund.
Im Bereich der medizinischen Erstversorgung übten die Teilnehmer unter anderem die klassische Reanimation und lernten im Workshop „Die ersten Minuten am Patienten“, wie wichtig ein strukturiertes Vorgehen unmittelbar nach dem Eintreffen am Notfallort ist. Ergänzt wurde dies durch ein spezielles Traumazirkeltraining zur Versorgung schwerer Verletzungen sowie eine Einheit zu neurologischen Erkrankungen, bei der die Erkennung und Behandlung von Notfällen wie Schlaganfällen oder Krampfanfällen im Fokus standen.
Über die rein körperliche Versorgung hinaus setzten sich die jungen Helfer auch mit der Betreuung bei psychischen Notfällen auseinander, um Betroffenen in Ausnahmesituationen beizustehen. Besonders fordernd war das Training für einen „Massenanfall von Verletzten“: Hier mussten die Jugendlichen lernen, auch in Extremsituationen den Überblick zu behalten und Prioritäten bei der Versorgung zu setzen. Abgerundet wurde der Tag durch spannende Einblicke in die Arbeit der Wasserwacht sowie der „Flammenjäger“, bei denen sich alles um die Gefahren von Feuer und den Brandschutz drehte.
Mit viel Fachwissen und Begeisterung haben die über 60 Teilnehmenden gezeigt, wie wichtig eine fundierte Ausbildung für den Schulsanitätsdienst und die allgemeine Sicherheit ist. Wir bedanken uns herzlich beim JRK-Kreisverband für die hervorragende Organisation und bei allen Schülerinnen und Schülern für ihren vorbildlichen Einsatz.





















